Gefahr gebannt
Schrottfrachter vor Neuseelands Küste leer gepumpt
Ausland
14.11.2011 09:53
Mehr als einen Monat lang haben Bergungsspezialisten nach dem Schiffsunglück vor der Küste Neuseelands gegen die Ölpest gekämpft. Jetzt ist die Gefahr gebannt. Der Schrottfrachter konnte leer gepumpt werden, insgesamt seien 1.454 Tonnen Öl aus der "Rena" herausgeholt worden, erklärte die zuständige Schifffahrtsbehörde am Montag. Nun werden mittels Kran die an Bord verbliebenen 1.280 Container schrittweise entladen.
Das 47.000-Tonnen-Schiff war am 5. Oktober nur 22 Kilometer vor Tauranga an der Küste der Nordinsel auf ein Riff gelaufen. Laut Schifffahrtsbehörde waren an Bord mehr als 1.700 Tonnen Öl. 360 Tonnen davon liefen aus und verschmutzten die Küste.
Das Schiffsunglück verursachte laut neuseeländischem Umweltministerium die größte maritime Umweltkatastrophe in der Geschichte des Landes. Fast 2.000 Vögel verendeten den Angaben zufolge. Der philippinische Kapitän und ein Offizier wurden unter anderem wegen fahrlässiger Schiffsführung angeklagt. Ihnen drohen zwei Jahre Haft.
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