"Liegt am Rubel"

Hohe Ergebnis-Einbußen für Telekom Austria

Österreich
14.11.2011 07:34
Die skandalgeschüttelte Telekom Austria hat in den ersten neun Monaten des heurigen Jahres einen kräftigen Ergebnisrückgang eingefahren. Das Betriebsergebnis des teilstaatlichen und börsenotierten Unternehmens stürzte um 56,2 Prozent auf 208,8 Millionen Euro ab. Die Telekom begründet das unter anderem mit der starken Abwertung des weißrussischen Rubels.

Während das Betriebsergebnis (Ebit) um mehr als die Hälfte schrumpfte, gab das sogenannte bereinigte Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 7,9 Prozent auf 1,19 Milliarden Euro nach, teilte das Unternehmen Montag früh mit.

Weniger Umsatz, mehr Mitarbeiter
Der Umsatz gab von Jänner bis September 2011 um 4,11 Prozent auf 3,34 Milliarden Euro nach. Die Mitarbeiterzahl der Gruppe legte dank Zukäufen um 3 Prozent auf 17.063 Personen zu. Die Zahl der Festnetzanschlüsse erhöhte sich um 16,6 Prozent auf 2,69 Millionen, bei den Mobilfunkkunden gab es ein Plus von 2,7 Prozent auf 19,98 Millionen. Die Investitionen wurden um 2,6 Prozent auf 454,9 Millionen Euro hochgefahren.

Der Konzern begründete seine aktuellen Zahlen neben der starken Abwertung des weißrussischen Rubels (man betreibt in Weißrussland den Anbieter Velcom) auch mit dem harten Wettbewerb in Österreich sowie regulatorischen Vorgaben.

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