Harte Verhandlungen

Beamten-Gehälter: Zweite Gesprächs-Runde abgebrochen

Österreich
12.11.2011 17:27
Die zweite Verhandlungsrunde zu den Beamten-Gehältern ist am Samstag nach nur rund drei Stunden abgebrochen worden. GÖD-Chef Fritz Neugebauer zeigte sich empört darüber, dass von Regierungsseite nur eine Erhöhung unter der Inflationsrate in Aussicht gestellt worden sei. Für Beamtenministerin Gabriele Heinisch-Hosek wiederum ist die unveränderte Forderung der Gewerkschafter von 4,65 Prozent Gehaltsplus "überzogen".

Heinisch-Hosek argumentierte, dass eine Steigerung der Beamten-Gehälter von 4,65 Prozent mehr als eine halbe Milliarde Euro kosten würde: "Das ist viel zu viel." Zudem müsse Jobsicherheit im öffentlichen Dienst gewährleistet bleiben. Die Ministerin bestätigte auch, dass es aus ihrer Sicht eine Erhöhung der Gehälter für kommendes Jahr unter der Inflationsrate von 2,95 Prozent geben könnte.

Die Verhandlungen sollen kommende Woche weitergehen, kündigten beide Seiten an. Einen genauen Termin dafür gebe es allerdings noch nicht.

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