"Ich hab' doch den zweiten Gang hineingegeben. Das gibt es doch gar nicht, dass der Traktor plötzlich losgerollt ist", so die noch immer geschockte Mutter des Dreijährigen am Sonntag. Immer schon hatte man in der frommen Sulzberger Bergbauernfamilie an Schutzengel geglaubt - und jetzt erst recht.
Nach einer Schrecksekunde war die Landwirtin sofort auf den Traktor zugestürzt. Sie bekam ihren Buben auch noch an der Hand zu fassen, doch vom Anhänger konnte sie in nicht mehr ziehen. Entsetzt musste sie mit ansehen, wie das Gefährt immer schneller und schneller wurde. Und wie ihr Dreijähriger durch die Bodenunebenheiten wie eine Puppe hin und her geschleudert wurde.
Kind stand sofort auf und lief zu seiner Mama
Doch dann passierte das, was man nur eine wundersame Fügung des Schicksals nennen kann: Eine Kuppe vor dem Abgrund war so hoch, dass der kleine Jonathan aus dem Wagen auf die Wiese geschleudert wurde. Mehr noch: Das Kind stand sofort auf und lief seiner Mama entgegen, es war völlig unverletzt geblieben.
Der Traktor stürzte inzwischen allerdings mehr als 30 Meter in die Tiefe und zerschellte an einer Tanne. Die Sulzberger Feuerwehrmänner mit ihrem jungen Kommandanten Raimund Giselbrecht bargen das völlig demolierte Wrack.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.