Ein Auto für seine Tochter, die gerade den Führerschein in der Tasche hatte, fand ein 45-Jähriger im Internet: Doch der angebotene Wagen blieb schon bald liegen, gefährdete die 17-Jährige und wies schwere Mängel auf. Ermittelt wird wegen schweren Betruges und Gefährdung der körperlichen Sicherheit.
Ein 22-Jähriger aus dem Bezirk Villach ist verdächtig, Ende März in betrügerischer Absicht einen nicht für den Straßenverkehr tauglichen Wagen im Internet zum Kauf angeboten zu haben. Ein 45-Jähriger aus dem Bezirk Klagenfurt kaufte das Auto um Tausende Euro für seine 17-jährige Tochter.
Bei einer Fahrt von Klagenfurt nach Maria Saal konnte die junge Lenkerin das Fahrzeug plötzlich fast nicht mehr steuern; sie musste es auf einem Parkplatz abstellen.
Bei einer darauffolgenden Überprüfung in einer Fachwerkstatt wurden zahlreiche schwere Mängel mit Gefahr in Verzug festgestellt. Einiges war vor dem Verkauf notdürftig und keinesfalls sachgemäß repariert worden.
Dem Opfer entstand ein Schaden von mehreren tausend Euro. Der Beschuldigte wird nach Abschluss der Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Klagenfurt zur Anzeige gebracht.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.