Kind unter Opfern

Killer stürmten Freibad in Mexiko: Sieben Tote

Ausland
16.04.2023 08:03
Porträt von krone.at
Von krone.at

In einem Freibad in Mexiko sind mindestens sieben Menschen erschossen worden. Bei den Opfern handelt es sich um ein siebenjähriges Kind, drei Frauen und drei Männer. Ein Schwerverletzter musste ins Spital gebracht werden. Die Täter sind auf der Flucht.

Die Täter stürmten die Freizeiteinrichtung in Cortázar im Bundesstaat Guanajuato am Samstagnachmittag (Ortszeit), eröffneten das Feuer und nahmen vor ihrer Flucht die Überwachungskameras sowie den dazugehörigen Monitor mit. Ein Augenzeuge schilderte kurz nach der Tat, dass rund 20 Killer mit Hochleistungs-Schusswaffen in dem Wasserpark gewesen seien.

Der zentralmexikanische Bundesstaat Guanajuato gehört zu jenen Regionen des Landes, in denen die seit Jahren grassierende Gewalt in Mexiko besonders schlimme Ausmaße erreicht hat. Im vergangenen Jahr kamen in dem nordamerikanischen Land auf rund 126 Millionen Einwohner 31.936 Tötungsdelikte - und das ist nur die offizielle Zahl. Zahlreiche Drogenkartelle und andere kriminelle Gruppen kämpfen um die Kontrolle über Einflussgebiete und Schmuggelrouten. Oft unterhalten sie Verbindungen zu korrupten Politikern und Sicherheitskräften, die seit 2006 den sogenannten Drogenkrieg führen. Die meisten Tötungsdelikte werden nie aufgeklärt.

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