Nach einem Spitalsbesuch in Graz wollte ein Sträfling die Flucht ergreifen - kam aber nicht weit, denn ein Justizwachebeamter griff ein. Und der Straftäter fiel auf die Nase ...
Er fühle sich gar nicht wohl, teilte am vergangenen Sonntag ein Häftling (35) in der Justizanstalt Graz-Jakomini Wachebeamten mit. Weil am Sonntag kein Anstaltsarzt zur Verfügung stand, beschloss man, den Mann zum Landeskrankenhaus Graz zu bringen, um ihn dort untersuchen zu lassen. Zur Sicherheit legten die Bediensteten ihm Handfesseln an. Gleich nach der Untersuchung, bei der sich nichts Besorgniserregendes ergab, sollte der Insasse wieder in den Dienstwagen für den Rücktransport zur Justizanstalt einsteigen.
Nach Untersuchung davongelaufen
Doch plötzlich ereigneten sich filmreife Szenen: Als ein Beamter ihm die Fahrzeugtür zum Einsteigen öffnete, ergriff der Sträfling die Flucht und lief davon.
Die Bewacher nahmen daraufhin die Verfolgung auf und riefen dem vermeintlich „Kranken“ zu, er solle stehen bleiben – was dieser aber nicht tat.
Flüchtiger fiel auf die Nase
Woran der Flüchtige zu diesem Zeitpunkt nicht gedacht hatte: Die Handfesseln behinderten ihn beim Laufen, weswegen ihm seine Verfolger nach kurzer Zeit bereits dicht auf den Fersen waren. Da geriet der 35-Jährige ins Straucheln, er stolperte und fiel auf die Nase. Doch der Häftling wollte noch immer nicht aufgeben, er richtete sich auf und setzte erneut zur Flucht an.
Die Rechnung ging allerdings wieder nicht auf - denn ein vifer Justizwachebeamte stellte ihm auf gut Steirisch ein „Haxl“. Dumm gelaufen, denn statt die Freiheit zu genießen, sitzt der Ausreißer nun wieder hinter schwedischen Gardinen.
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