Der Anteil der SUV bei den Neuwagen hat in Salzburg im Vorjahr mit rund 45 Prozent einen neuen Höchststand erreicht. Das zeigt eine aktuelle Analyse des Verkehrsclub Österreich (VCÖ). Demnach ist bereits jeder dritte SUV ist ein Plug-In-Hybrid oder E-Pkw.
Der VCÖ weist darauf hin, dass SUV einen höheren Verbrauch haben als vergleichbare herkömmliche Modelle. Angesichts der sich verschärfenden Klimakrise müssen Förderungen für Fahrzeuge viel stärker als bisher den Verbrauch von Pkw berücksichtigen, fordert der VCÖ.
8020 der insgesamt 17.881 im Vorjahr im Land Salzburg neuzugelassenen Pkw waren SUV oder Geländewagen. Der Anteil der SUV kletterte auf 44,9 Prozent und war damit fast doppelt so hoch wie im Jahr 2015 und dreimal so hoch wie im Jahr 2010. „In Zeiten der Energie- und Klimakrise ist das keine erfreuliche Entwicklung. Auch wenn heute nicht mehr jeder SUV zwei Tonnen wiegt, gegenüber vergleichbaren herkömmlichen Modellen benötigen sie mehr Energie und verursachen mehr CO2, auch die kleineren SUV-Modelle“, sagt VCÖ-Expertin Lina Mosshammer. Die laufenden Kosten fürs Tanken sind damit höher.
Lungauer sind die SUV-Spitzenreiter
Regional sind die Unterschiede in Salzburg gering. Mit rund 40 Prozent ist der SUV-Anteil an Neuwagen im Bezirk Hallein am niedrigsten, im Bezirk Tamsweg mit 53 Prozent am höchsten. Selbst in der Stadt Salzburg waren 47 Prozent der Neuwagen SUV.
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