Am Fuße des Großglockners verwandelte sich ein Hof zum Aushängeschild, wenn es um die Käseproduktion geht. Zahlreiche Auszeichnungen bestätigen die Bemühungen. Vor Kurzem wagte man einen mutigen Schritt.
Denkt man an den „Figerhof“ in Kals, kommen einem sofort die berühmten Glocknerkugeln von Philipp Jans uns seiner Familie in den Sinn. Seit der Übernahme 2008 sind es mittlerweile elf Sorten aus Kuh- und Ziegenmilch. Vor zwei Jahren wagte er einen mutigen Schritt: Aufgrund der hohen Nachfrage baute er eine moderne Hofkäserei. „Diese erlaubt es, die jährliche Kapazität bei gleichbleibender Qualität auf bis zu 500.000 Kilogramm Milch zu steigern“, erklärt er. Die Käserei wird geführt von Frau Renate und ihrer Schwester Maria. „Die ganze Woche stellen sie Käse her. Die Hart- und Weichkäse werden je nach Sorte in unterschiedlichen Reiferäumen gelagert.“
Damit der gewünschte Geschmack entsteht, werden sie in der Hofkäserei besonders behandelt, wie Jans erklärt: „Dafür wird Ziegenfrischkäse von Hand geformt und in Gewürzen und Kräutern gewälzt, händisch abgefüllt und in Pflanzenöl eingelegt.“ Je nach Reifegrad entstehen die vielen Arten.
Medaillensammlung wächst kontinuierlich
Diese sind bereits seit über einem Jahrzehnt weit über die Grenzen Osttirols hinaus bekannt. Bei der „Käsiade“ 2012, 2018 und 2021 erhielt Jans insgesamt viermal Gold und einmal Bronze. Dazu kommen weiter Auszeichnungen. Geht es nach ihm, soll es auch in den kommenden Jahren in dieser Tonart weitergehen.
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