Um Gemeinden und Einsatzkräfte finanziell zu unterstützen, nehmen Land und Feuerwehrverband weitere 1,2 Millionen Euro in die Hand. Das Geld soll die Preissteigerungen beim Ankauf neuer Einsatzfahrzeuge ausgleichen.
Wer in Zeiten wie diesen ein Auto kaufen möchte, der weiß: Die Preise sind massiv in die Höhe geschnellt. Diese Teuerung setzt auch die Gemeinden und Feuerwehren, die gemeinsam Einsatzfahrzeuge finanzieren müssen, unter Druck. Eine zusätzliche Förderung von Land und NÖ Feuerwehrverband soll diesen nun lindern.
Zähe Verhandlungen
Ursprünglich hatten die Produzenten eine Verteuerung aller Einsatzfahrzeuge um mehr als zehn Prozent angekündigt. In mehreren Verhandlungen konnte die Steigerung von Vertretern des Landesfeuerwehrverbands zwar reduziert werden, die Belastung beim Ankauf der gesetzlich vorgeschriebenen Autos wäre aber dennoch sehr hoch.
Gegenseitige Hilfe
Nun werden rund 1,2 Millionen Euro für die nächsten beiden Jahre in die Hand genommen, um diesen Kostenanstieg abzufedern. Damit erhöht sich die jährliche Gesamtfördersumme, die bisher sechs Millionen Euro betragen hat, um rund zehn Prozent. „Wir können uns auf die Feuerwehren verlassen und sie können sich auf das Land Niederösterreich verlassen. Deshalb haben wir uns entschieden, jenen zu helfen, die täglich den Niederösterreichern helfen“, betont Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner.
Auch Landesfeuerwehrkommandant Dietmar Fahrafellner freut sich: „Jede Feuerwehr, die ein gesetzlich vorgeschriebenes Einsatzfahrzeug kaufen muss, unterstützt diesen Ankauf mit viel Spendengeld. Es ist daher selbstverständlich, dass wir in finanziellen Krisenzeiten unseren örtlichen Feuerwehren zur Seite stehen.“
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