Mit seinen Aussagen zur Weltmeisterschaft in Katar hat Arsene Wenger, FIFA-Chef für globale Fußballentwicklung, bei vielen früheren Bewunderern für Irritationen gesorgt. „Es ist erschütternd zu sehen, dass der klügste Mann der Welt, Arsene Wenger, zu dem man jahrelang aufgeschaut hat, irgendwie einer Gehirnwäsche unterzogen wurde und nun die dümmsten Aussagen macht“, meint etwa Norwegens Nationaltrainer Stale Solbakken.
Was war passiert? Wenger meinte unter anderem, dass zum WM-Auftakt die Teams erfolgreich waren, die „nicht auf politische Demonstrationen fokussiert“ waren. Länder wie Deutschland oder Belgien wollten mit „One-Love“-Schleifen ein Zeichen setzen. Am Ende schieden beide Top-Nationen bereits in der Gruppenphase aus. Außerdem ist der 73-Jährige dafür, dass das WM-Turnier alle zwei statt vier Jahre stattfindet.
Wenger muss sich nun harte Kritik von Solbakken gefallen lassen. Norwegens Nationaltrainer vermutet beim früheren Star-Coach sogar eine „Gehirnwäsche“.
„Es ist beängstigend mit all den Leuten, zu denen wir in der Fußballwelt jahrelang aufgeschaut haben“, schimpft Solbakken. „Es findet gerade eine Polarisierung statt. Und ich habe Angst, dass die immer schlimmer wird.“
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