In eine gemeine Falle tappte ein Mann aus dem Bezirk Krems in Niederösterreich. Der junge Mann wurde auf Facebook von einer ihm unbekannten Frau kontaktiert. Nach mehreren schriftlichen Annäherungen startete die vermeintliche neue Liebe einen Videochat und erpresste ihn danach mit dem intimen Video.
Nachdem sich die Online-Flamme des 22-Jährigen im Videochat äußerst freizügig präsentiert hatte, forderte sie selbiges auch von ihrem Gegenüber - und der ließ sich nicht zweimal bitten. Doch nur kurz nach dem Ende des Chats bekam der er eine äußerst unerfreuliche Nachricht. Ihr Inhalt: Das intime Video werde veröffentlicht, wenn er nicht rasch einen vierstelligen Betrag auf ein Schweizer Konto überweist.
Opfer erstattete Anzeige
Das Risiko, Freunde und Verwandte könnten ihn so sehen, dürfte dem Erpressten zu groß gewesen sein und er überwies das geforderte Geld. Als er wenig später jedoch noch einmal eine ähnliche Summe in Form von Bitcoins bezahlen sollte, war es dem Opfer zu viel: Es ging zur Polizei und erstattete Anzeige. Dort wird nun wegen „Sextortion“, also sexueller Erpressung im Internet, ermittelt.
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