Eine Kooperation mit dem Dechanthof bietet den Mistelbacher Florianis nicht nur einen perfekten Übungsort, sie erfahren so auch Wissenswertes zum Umgang mit fremden Tieren.
Ein Brand in einem Tierheim, ein Mitarbeiter wird vermisst, mehr als 200 Tiere sind in Gefahr: Dieses äußerst bedrohliche Szenario übte die Feuerwehr Mistelbach im Tierheim Dechanthof. Das Feuer – so die Annahme – war im Bereich der Hundezimmer ausgebrochen. Mittels für Mensch und Tier gefahrlosem Nebel wurde der Einsatz möglichst realitätsnah inszeniert. Das Fazit: Der Ablauf funktionierte reibungslos. Der vermisste Mitarbeiter konnte gerettet und die lebensrettende Auslaufklappen für die Hunde geöffnet werden.
Für die Kameraden stellen Kooperationen mit derartigen Einrichtungen einen wesentlichen Eckpfeiler dar, um im Ernstfall optimal gerüstet zu sein. Aus einsatztaktischer Sicht ist es nämlich von großem Vorteil, die Objekte bereits zu kennen. Solche Übungen liefern dazu wichtige Einblicke.
Tierische Kooperation
Doch damit nicht genug: Durch die engagierten Mitarbeiter des Tierheims wurden die Einsatzkräfte auch im richtigen Umgang mit fremden Tieren geschult. In den vergangenen Wochen haben die Mistelbacher Feuerwehrleute besonders eng mit dem Dechanthof zusammengearbeitet. Dabei wurde auch mit der Firma FSB-Brandschutz eine eigene Brandschutzordnung erstellt, die besonders auf Szenarien eingeht, wie die Evakuierung von Tieren durchzuführen ist – in der Hoffnung natürlich, dass man sie nie benötigt
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