Um ihnen die Busfahrt zu verkürzen, erzählt Elisabeth Moll ihren Kindern gerne historische Geschichten: Diese hat die Zwettler Stadtarchivarin jetzt für alle Passagiere eingesprochen.
Rund 50 Stationen befinden sich auf der Route des Zwettler Stadtbusses. Dabei passiert er viele geschichtsträchtige Häuser und Plätze. „Kaum sitzen wir im Bus heißt es: Mama, erzähl uns eine Geschichte“, schildert Zwettls Stadtarchivarin Elisabeth Moll von diesen Busreisen.
„Aus alter Zeit“, „Von Räubern und Gendarmen“
So kam ihr die Idee zu den „Zwettler Stadtbusgeschichten“: Mit der Handyapp „Actionbound“ können 121 von ihr eingesprochene , literarische Schmankerl in den drei Kategorien „Klassisch“, „Aus alter Zeit“ und „Von Räubern und Gendarmen“ heruntergeladen werden.
Auch einen Ausflug Wert
Um Storys der richtigen Region zu hören, wird die Bustour in 17 Abschnitte gegliedert und zufällig eine Geschichte ausgewählt. „Bei 3,20 Euro für die Bustageskarte ist das schon mal einen Ausflug Wert“, grinst man im Stadtamt.
Historische Episoden
Hörer erfahren, was es mit dem „Gottesurteil“ über ein ertrunkenes Mädchen oder der Geldstrafe wegen Peitschenschnalzens auf sich hatte, und wie es möglich war, dass der Propst von Zwettl heiraten durfte. Aber auch von verheerenden Bränden, „zänkischen Weibern“ und nicht ganz so frommen Wallfahrern wird berichtet.
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