Gekommen um zu bleiben: Die Aktivisten von der Bewegung „Erde brennt“ besetzen seit Mittwochabend drei Hörsäle im Unipark Nonntal in Salzburg. Student Max erzählt der „Krone“, wie die erste Nacht für ihn und seine Gruppe war.
„Wir sind voll mit Glücksgefühlen. Zwar war die erste Nacht im Hörsaal etwas anstrengend, wir sind alle ein bisschen müde, aber sehr glücklich“, erzählt der Aktivist Max. Seit Mittwochabend besetzt die Aktivisten-Gruppe drei Hörsäle, um auf die Klimakrise und auf soziale Ungerechtigkeiten und Probleme im Bildungsbereich aufmerksam zu machen. Von den rund 50 Personen, die am Mittwoch mit Plakaten vor Ort waren, sind am Donnerstagvormittag nur noch eine Handvoll übrig.
Resonanz sei gut
„Wir werden auf jeden Fall ein paar Tage bleiben und sprechen auch mit Studenten, die herkommen und fragen, was wir hier machen“, sagt Max. Grundsätzlich sei die Resonanz gut, meint der Aktivist. Die Kurse, die eigentlich in den besetzten Räumen stattfinden würden, müssen nun in andere Hörsäle verlegt werden. „Diejenigen, die die Raumplanung machen, die haben jetzt schon einen Stress, wegen den Raumumbuchungen. Und das tut uns auch Leid“, sagt Max.
Donnerstagabend um 19 Uhr laden die Aktivisten zu einer Podiumsdiskussion, bei der ihre Forderungen mit Uni-Vertretern, Studenten und Interessierten diskutiert werden. Neben verpflichtenden Lehrveranstaltungen über Klima- und Energiepolitik oder kostenlosen öffentlichen Verkehr fordern sie einen massiven Ausbau erneuerbarer Energien, allen voran Windkraft.
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