Die nächste Welle an illegalen Einwanderern schwappt voll auf das Burgenland über. Jetzt melden die Behörden eine neue Rekordmarke. Dazu kommt: Im gesamten heurigen Jahr wurden bis jetzt mehr als 47.000 Migranten gemeldet.
Der Flüchtlingszustrom nimmt kein Ende: Der letzte Höhepunkt war, wie berichtet, mit 2811 Aufgriffen in der Woche von 5. bis 11. September erreicht worden. Doch bereits in der darauffolgenden Woche sah sich die Polizei und das Bundesheer bei ihrer Arbeit im Zuge zunehmender Migrationsbewegung mit noch größeren Herausforderungen konfrontiert.
Mehr als 3000 Aufgriffe
In diesen sieben Tagen schnellte die Zahl der illegalen Grenzübertritte erneut in die Höhe. „Erstmals wurde die Zahl von 3000 Aufgriffen deutlich überschritten“, heißt es aus dem Militärkommando.
Exakt 3175 Flüchtlinge wurden registriert - um 364 mehr als die Woche zuvor. Die Verteilung: 464 Aufgriffe sind am Montag dokumentiert worden, 335 am Dienstag, 350 am Mittwoch, 550 am Donnerstag, 457 am Freitag, 488 am Samstag und 531 vergangenen Sonntag. Die meisten Flüchtlinge stammen aus Ländern im Mittleren Osten wie Afghanistan, Pakistan und Indien.
Zahlen mehr als verdoppelt
Die aktuelle Entwicklung schlägt sich voll in der Bilanz nieder. Heuer wurden schon mehr als 47.000 Migranten im Burgenland gemeldet. Nur zum Vergleich: Im ganzen Jahr 2021 sind 19.938 Flüchtlinge aufgenommen worden, also deutlich weniger als die Hälfte.
Mit Großaufgriffen ging es gestern, Montag, zeitig in der Früh los. Gegen 6 Uhr schritten Heer und Polizei beim Aufmarsch von 43 Einwanderern in Deutschkreutz ein. Die 18 Afghanen, 16 Pakistani, vier Inder, drei Tunesier und zwei Marokkaner suchten um Asyl an. Kurz darauf wurden neun Afghanen in Nikitsch gestoppt und mehr als 20 Migranten auf dem Sportplatz in Frankenau aufgefunden.








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