Das schwer beschädigte Gipfelsymbol der Klagenfurter Spitze wurde durch die Ferlacher Bergretter erneuert. Mit einem wahren Kraftakt. Und grenzübergreifender Einweihungsfeier
Die Klagenfurter Spitze in den Karawanken ist ein formschöner, doch wenig begangener Gipfel. Nicht nur, weil der Berg im Schatten des mächtigen Hochstuhls liegt, sondern auch, weil bereits der leichteste Weg hinauf durch schroffes Gelände führt und Kletter-Können verlangt.
Dort oben war ein kleines Kreuz jahrzehntelang Wind und Wetter ausgesetzt gewesen. „Es war sicher irgendwann einmal von einem Blitz getroffen und schwer beschädigt worden, aber ich kannte es gar nicht anders“, so der Ferlacher Bergretter und Heeresbergführer Hubert Schuster zur „Krone“.
Bei einer Tour hinauf kam Hubert die Idee, dass die Bergrettung Ortsstelle Ferlach hier ein neues Kreuz aufstellen könnte. Huberts Kameraden waren sofort Feuer und Flamme und binnen nur einer Woche war das benötigte Material zusammen getragen und ein neues Kreuz aus Lärchen-Leimbindern fertiggestellt.
In zwei Teilen - der schwerste wog dabei übrigens 48 Kilogramm - wurde das Gipfelsymbol von zehn Ferlacher Bergrettern hinauf getragen und thront inzwischen hoch oben in 2103 Metern in den Karawanken.
Gestern, Samstag, fand die feierliche Einweihung durch Diakon Stefan Sablatnig statt, an der auch Klagenfurter Bergretter und Alpinpolizisten der AEG Klagenfurt teilnahmen.
Hubert Schuster: „Für uns Ferlacher war diese Einweihung zusätzlich etwas ganz Besonderes.Wir haben auch unsere Kollegen von der slowenischen Bergrettung Radovljica eingeladen, mit denen wir oft bei Einsätzenkooperieren, jedoch dabei nur über Telefon oder Funk Kontakt haben. Nun haben wir uns zum ersten Mal auch persönlich getroffen.“








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