In den russisch besetzten Gebieten der Ukraine sind neue Kfz-Kennzeichen aufgetaucht. Die europäische Verkehrspolizei hat sie entschlüsselt.
Russland hat in den besetzten Gebieten in der Ukraine mit der Herausgabe von Kfz-Kennzeichen an Privatpersonen begonnen. In der EU werden die Nummernschilder der „Volksrepubliken“ Donezk und Luhansk oder anderer Regionen nicht anerkannt, wie das Verkehrspolizeinetzwerk Roadpol nun mitteilt. Juristisch handelt es sich weiterhin um ukrainisches Territorium.
Die hierzulande ungültigen Kennzeichen gleichen den normalen russischen, haben aber eine abweichende Endung. „184“ steht für Cherson, „185“ für Saporischschja. Die Nummern „180“, „181“, „188“ und „194“ sind dem Netzwerk zufolge für künftige besetzte Gebiete reserviert.
Russische Kennzeichen bestehen aus Zahlen und kyrillischen Buchstaben. Allerdings werden lediglich die zwölf Lettern genutzt, die auch in der lateinischen Schrift bekannt sind. Auf einen Buchstaben folgen bis zu drei Ziffern und wieder zwei Buchstaben. Den Abschluss bildet ein bis zu dreistelliger Regionalcode aus Zahlen. 77, 97, 99, 177, 197, 199 und 777 etwa stehen für Moskau.








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