Google spendiert seinem Kartendienst Maps drei neue Funktionen. Sie sollen helfen, die wichtigsten Sehenswürdigkeiten einer Stadt schon vorab aus der Luft zu erkunden, die beste Radroute zu finden und sich einfacher mit Freunden zu verabreden.
Die erste neue Funktion, die Google am Mittwoch in einem Blogeintrag vorstellte, sind „fotorealistische Luftaufnahmen von fast 100 der weltweit beliebtesten Sehenswürdigkeiten in Städten wie Barcelona, London, New York, San Francisco und Tokio“. Sie sollen es Nutzern erlauben, bereits im Vorfeld zu prüfen, ob sich die Reise zu Freiheitsstatue, Eiffelturm & Co. lohnt.
Mehr Informationen für Radler
Die zweite Neuerung betrifft Radler. Sie sollen künftig bei der Planung ihrer Route mit zusätzlichen Details wie zu bewältigenden Höhenmetern, Angaben zur Verkehrsdichte oder Hindernissen wie Stiegen informiert werden. „Vorbei sind die Zeiten, in denen Sie unwissentlich einen anstrengenden Hügel hinaufradelten oder auf einer Strecke mit mehr Autoverkehr, als Ihnen lieb ist“, verspricht Google.
Benachrichtigungen bei Standortfreigaben
Mit der sogenannten Standortfreigabebenachrichtigung sollen Nutzer schließlich sehen können, „wann ein geliebter Mensch einen Ort erreicht oder verlassen hat“. So könnten etwa Besucher eines Konzertes eine Benachrichtigung für das Verlassen des Veranstaltungsortes einrichten, sollten sie voneinander getrennt werden.
Der Datenschutz stand laut Google bei der Entwicklung dieser Funktion im Vordergrund. „Benachrichtigungen können nur für Personen eingerichtet werden, die sich bereits dafür entschieden haben, ihren Standort mit Ihnen zu teilen. Die Person, die ihren Standort mit Ihnen geteilt hat, erhält mehrere Erinnerungen, um sie darüber zu informieren - einschließlich einer Push-Benachrichtigung in der Karten-App und einer E-Mail sowie wiederkehrender monatlicher E-Mails“, erläuterte Google.
Verfügbarkeit
Die Luftaufnahmen von Sehenswürdigkeiten und Benachrichtigungen zum Teilen von Standorten werden dem Internetkonzern zufolge derzeit weltweit eingeführt. Die Radrouteninformationen sollen in den kommenden Wochen „in Hunderten von Städten“ folgen, in denen Fahrradrouten verfügbar sind.














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