21.02.2005 14:49 |

Mobile Videoplayer

Kein Interesse am Portable Media Player?

Vor rund einem Jahr hat Microsoft-Boss Bill Gates den ersten „Portable Media Player“ vorgestellt, ein handliches Gerät mit dem man Fotos, Filme und Musik immer mit dabei haben kann. Mittlerweile haben zahlreiche Hersteller ihre ersten mobilen Videoplayer auf den Markt gebracht (siehe Linkbox). Eine aktuelle Studie gibt den Geräten aber keine großen Marktchancen.
Lediglich 13 Prozent der Konsumenten interessierensich in Europa laut Jupiter Research für das Kino im Westentaschenformat.Eine große Zukunft wird immer noch den MP3-Playern beschieden:27% der Europäer überlegen sich hingegen die Anschaffungeines iPod oder anderen mobilen Audioplayers.
 
Auch in den USA dürfte die Zeit für mobileVideoplayer noch nicht gekommen sein. Die Marktforscher glauben,dass das an einem zu geringen Angebot an legalen Download-Möglichkeitenliegen könnte. Der iPod schaffte seinen Durchbruch auch erstdank des Erfolgs von iTunes.
 
Einige am Markt erhältliche Videoplayer besitzennur Mini-Speicher von 32 oder 128 MB - viel zu wenig füreinen Film, auch wenn man mit Speicherkarten bis zu 1GB aufrüstenkann. Wirklich sinnvoll sind aber nur Media Player mit einer entsprechendgroßen Festplatte mit 20-40GB. Bis zu 80 Stunden Film, 5.000MP3s bzw. 200.000 Fotos finden in den Jukeboxen Platz.
 
Die Medien-Daten werden über USB-Kabel oderBluetooth aufs Gerät übertragen, WiFi-fähige Gerätesind derzeit noch keine erhältlich. Neben den von Microsoftlizensierten Geräten gibt es zahlreiche andere Media Player,unter anderem auch mit Linux-Betriebssystem. Die Preise fürdie Multimedia-Wunder liegen derzeit bei rund 500 Euro - fürdie meisten Konsumenten noch zu viel. Einige warten wohl auf SonysPSP, die nicht nur als Spielkonsole sondern auch als mobiler Film-und MP3-Player dient.
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