280.000 Euro weg

55-Jähriger überwies falscher Soldatin Vermögen

Niederösterreich
22.07.2022 16:04

Was mit einer harmlosen Facebook-Nachricht begann, endete für einen 55-Jährigen aus dem Bezirk Melk in einem finanziellen Desaster.  Er überwies der unbekannten Online-Liebe binnen kurzer Zeit fast 300.000 (!) Euro.

Der Mann lernte im Internet eine angebliche Soldatin kennen. Nach mehreren Chats erschlich sich diese immer mehr das Vertrauen ihres Opfers. Es entstand so etwas wie eine Online-Beziehung. Dabei vertraute sie ihm auch an, dass ihr ein besonders gefährlicher Einsatz bevorstehe und sie deshalb von ihrem Dienstvertrag aussteigen werde. Das Gute daran, so die Betrügerin: Bei ihrem Austritt aus der Armee stünden ihr zwei Millionen Euro Prämienzahlungen zu. Der Haken: Sie könne nicht auf das Geld zugreifen, weil ihr Konto gesperrt sei. Außerdem müsse sie noch Verhandlungen mit ihrem Vorgesetzten führen.

Fixe Beziehung versprochen
Unter mehreren Vorwänden - unter anderem brauchte sie angeblich Geld, um sich aus ihrem Vertrag herauszukaufen - lockte sie dem Mann, dem sie eine fixe Beziehung versprach, innerhalb eines Monats 283.000 Euro aus der Tasche, die er nach Belgien, Litauen und Deutschland überwies. Erst viel zu spät schlug seine Bank Alarm - und er erstattete Anzeige.

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