„Zucchini um 3,30 € - jetzt baut Frau Gemüse selber an.“
Das war der Titel zu einer Story in „Heute“ am Samstag. Die Geschichte handelt von einer Niederösterreicherin, die sich ein Beet gepachtet hat, um in dieser Zeit der irren Inflation noch eigenes Gemüse zu haben.
Ebenfalls in Niederösterreich tun sich Landwirte zusammen, um ein Solarfeld samt Einspeiseanlage zu bauen, kämpfen aber noch mit der Bürokratie.
Die Frau mit ihrem Gemüsebeet und die Familien mit ihrer Solaranlage werden Österreich nicht retten. Aber sie sind Beispiele für und von Menschen, die das Vertrauen in die Politik verloren und einfach die Initiative übernommen haben.
Das ist mehr wert als die Sprüche von der Menschheit, die immer Krisen überwunden hat. Das ist hohle Hoffnung. Schließlich will keiner bloß irgendwie überleben - und die Menschheit ist auch nicht der einzelne Mensch, der es hier und jetzt gut haben will.
Die naiven Sprüche sind aber immer noch besser als die Witze des einfach gestrickten Kanzlers über Alkohol und Psychopharmaka oder ministerielle Ratschläge, man möge die Fenster abdichten und die Deckel auf die Kochtöpfe geben. Oder schräge Fantasien aus der Wirtschaft, man könne sich mit Putin wieder vertragen, und alles wird gut.
Man soll sich von der Politik nicht deprimieren lassen. Diese Leute sind überfordert und reden im Stress Unsinn. Hoffnung geben die praktisch denkenden Menschen wie die Frau mit ihrem Gemüsebeet und die Bauern mit ihrer Solaranlage.















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