Schon wieder das leidige Thema Parkplätze: In Hollabrunn sind es aber nicht wie zuletzt in vielen Umlandgemeinden die Wiener, die mit ihren Autos die Straßen auf dem Land verstellen – sondern die Hollabrunner selbst. So sieht es zumindest das Rathaus. Weil es in der Ferry-Seher-Gasse zu eng für Einsatzfahrzeuge sowie Müllwagen ist, wurde hier ein Halte- und Parkverbot erlassen. Die betroffenen Kraftfahrer aus den Wohnhausanlagen sollen doch in den Tiefgaragen parken, da sei genug Platz, wurde ihnen mitgeteilt. Kostenpunkt: rund 100 Euro im Monat.
Im Umkreis von 300 Metern gibt es einen asphaltierten öffentlichen Parkplatz für 300 Pkw. Diese Entfernung ist den Anrainern zumutbar.
Alfred Babinsky, ÖVP-Stadtchef von Hollabrunn
Der Bürgermeister verweist auf Anfrage darauf, dass hier aufgrund der Fahrbahnbreite ohnehin niemand hätte halten dürfen: „Nur hat sich bis jetzt halt niemand daran gehalten. Jetzt stellen wir die entsprechenden Tafeln auf“, so der Stadtchef. Auf die Preisgestaltung der Tiefgaragenplätze habe man keinen Einfluss. Vor nahen Geschäften werden demnächst zudem acht Dauerparkplätze zur Kurzparkzone - die im Gegensatz zu anderen Städten in der Größe von Hollabrunn allerdings kostenlos ist.











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