Fünf bis zehn Jahre dauert es derzeit, um neue Technologie im All zu testen. Das will ein Start-up aus Wiener Neustadt nun massiv beschleunigen.
Wenn man als Firma neue Technologie für den Weltraum entwickelt, hat man laut R-Space-Gründer Carsten Scharlemann ein großes Problem: Man muss den Nachweis erbringen, dass die Technik im All das kann, was sie verspricht. Egal, wie gut das Produkt ist, ohne diesen realen Check hat man keine Chance, sein Produkt zu verkaufen.
Das Start-up aus Wiener Neustadt will diesen Flaschenhals, der viel Zeit und Geld verschlingt, nun vergrößern und einen schnellen, flexiblen und erschwinglichen Zugang bieten. Statt fünf bis zehn Jahre zu warten, soll mit Hilfe von Partnern Technologie innerhalb von sechs Monaten im All getestet werden.
Das „research to value“- Programm der tecnet begleitet Forscher, damit aus Forschung Wertschöpfung in NÖ entsteht.
Wirtschaftslandesrat Jochen Danninger begrüßt die Entwicklung
Markt wächst immer schneller
Der Markt wächst immer schneller, man kalkuliert mit einer Verdoppelung alle fünf Jahre. R-Space wurde 2021 gegründet. Im Rahmen des „research to value“-Programms von tecnet equity und mit Hilfe der FH Wiener Neustadt und der Firma accent ist nun geplant, dass der erste Demo-Flug 2024 stattfinden soll.
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