Zum vierten Mal innerhalb der letzten sieben Jahren ruft die Admira am Samstag in der Südstadt gegen Altach zum „Red Day“ auf. Bei den ersten drei Auflagen gab es für die Südstädter immer Grund zum Feiern.
Wenn die Admira im Saisonfinish ein Heimspiel zum Red Day ausruft, dann steht das sportliche Schicksal des Klubs auf dem Prüfstein. Jeder Zuschauer, der mit einem roten Kleidungsstück antanzt, hat freien Eintritt in die Arena, wenn es um Sein oder Nichtsein geht. Im konkreten Fall am Samstag gegen Altach, wo sich die Südstädter mit einem Punkt den Klassenerhalt sichern könnten .
Die Aktion, die für Stimmung auf den Rängen sorgen soll, steigt nicht zum ersten Mal – und sie war bei ihren bisherigen drei Auflagen stets von Erfolg gekrönt:
Bei der Premiere am 16. Mai 2015 kamen 8250 Fans zum Derby gegen Wr. Neustadt. Ergebnis 0:0, am Ende blieb die Admira oben, die Neustädter stiegen ab.
Am 12. Mai 2018 folgten gegen Mattersburg zwar nur 3300 Sympathisanten dem Gratis-Aufruf, mit einem 1:1 wurde aber frühzeitig der Sprung in die Europa-League-Quali fixiert.
„Mission erfüllt“, salutierte Kolja Pusch, nachdem er am 18. Mai 2019 vor 3850 Fans einen Treffer und einen Assist zum 3:2 gegen Innsbruck beigetragen hatte. Die beiden anderen Torschützen hießen Pipo Schmidt und Sasa Kalajdzic. Wieder war die Admira gerettet, eine Woche später standen die Tiroler als Absteiger fest.
„Spielen auf Sieg“
Bislang hatte es nach der Alarmstufe ROT in der Südstadt quasi viel grünes Licht gegeben, wurde stets bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. So soll’s auch am Samstag nach dem Duell mit Altach sein. Routinier Thomas Ebner gibt die Marschroute aus: „Wir machen das, spielen auf Sieg - ein Remis ist nicht unser Anspruch!“








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