Beim ersten großen Ranggler-Kräftemessen nach Corona ging es beim Gauder Fest um den begehrtesten aller Titel. Der neue Hogmoar aus Salzburg hatte die Karriere schon beendet.
Eine Ranggler-Mama brachte es auf den Punkt: „Hier beim Gauder Fest schießt das Adrenalin unvergleichlich stärker ein als irgendwo sonst!“ Und so schwitzten rund 157 Nachwuchsranggler und ausgewachsene Kraftlackln in der Tennishalle in Zell am Ziller umso mehr.
Bis zu 2000 Fans drängten sich an der Matte, jubelten über spektakuläre Griffe und Würfe. Und die Blicke mancher Dirndl-Trägerinnen verrieten, dass sie den Muskeln durchaus Reizvolles abgewinnen können.
Fans von der Dirndlträgerin bis zum alten Haudegen
Daneben fachsimpelten Ranggler-Haudegen über die Chancen der Zillertaler Lokalmatadore. Das Wetter verhinderte einen Wettkampf auf dem Fußballplatz, was die Arena enger macht: „Außen wird auf 120 Quadratmetern geranggelt, drinnen nur auf 80“, erklärt Toni Wurm, Obmann des Zillertaler Rangglervereins. 60 Helfer packten bei der morgendlichen Übersiedelung in die Halle fleißig an.
Gefragt sind Mut und Haltung, das verbindet die Ranggler mit unserer Zeitung. Darum präsentierten wir erneut mit Stolz den Hogmoar.
„Tiroler Krone“-Chefredakteur Claus Meinert
Ob Rasen oder Matte war Nebensache. Denn der Gauder Hogmoar ist speziell: Dieser Titel ist vergleichbar mit einem Abfahrtssieg auf der Kitzbüheler Streif, dem Formel 1-Sieg in Monaco oder dem Tennis-Triumph in Wimbledon. Dazu „Tiroler Krone“-Chefredakteur Claus Meinert: „Gefragt sind Mut und Haltung, das verbindet die Ranggler mit unserer Zeitung. Darum präsentierten wir erneut mit Stolz den Hogmoar.“
Von Kollegen zur Teilnahme überredet
Nach kräfteraubenden sechsstündigen Kämpfen holte Christoph Mayer den Hogmoar-Titel nach Taxenbach (Salzburg). „Eigentlich hatte ich schon aufgehört“, schmunzelte der 31-jährige Polizeisportler (Judo). Doch die Kollegen hatten ihn zur Fahrt ins Zillertal überredet. Zum Glück . . .
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