Eine Gruppe gegen die andere, böse Worte, hinterhältiger Umgang - und schon liegen auch in einer Rettungsorganisation die Nerven blank. So geschehen in der Bezirksstelle des Roten Kreuzes in Mödling. Nach dem überraschenden Rückzug von Leiter Michael Dorfstätter steht man nun vor den Scherben der bisherigen Arbeit. „Die rote Linie, die durch unsere Grundsätze und unser Leitbild gezeichnet ist, wurde überschritten. Ich habe mich daher dazu entschlossen, aus persönlichen Gründen das Amt des Bezirksstellenleiters niederzulegen“, gab Dorfstätter bekannt und übte auch heftige Kritik am Landesverband.
Nachfolge schwierig
In St. Pölten ist man sich aber keiner Schuld bewusst, man könne die Vorwürfe nicht nachvollziehen: „Das ist eine interne Geschichte. Es braucht jetzt leider einen neuen Leiter mit Akzeptanz in allen Lagern“, meint ein Sprecher.
Wer die Nachfolge von Dorfstätter antreten wird, ist noch nicht geklärt. Der „chaotische Kindergarten“ in Mödling nehme potenziellen Kandidaten aber bereits jetzt die Lust zu kandidieren, berichtet ein Ehrenamtlicher.
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