Mit literweise Gerstensaft stimmten sich die rund 6.000 Sturm-Knofel auf die Titelschlacht ein. Das Stadion war vom Start weg in ein schwarz-weißes Meer getaucht, richtig putzig war dagegen der kleine, aber feine Fan-Anhang der Hausherren.
Die Stimmung auf den Rängen war prächtig, ja meisterlich - doch am Rasen wollte das so heiß ersehnte Führungstor partout nicht fallen. Das Herzinfarkt-Risiko stieg schlagartig, als die Zwischenstände aus Wien und Salzburg durchgesagt worden. Das Match wurde zum Nervenkitzel pur, die Stimmung kochte. Mit einem Gartenschlauch rückte die Security aus (Fotos oben durchklicken!), sorgte für Kühlung auf Sturms-Fankurve, wo sich die meisten in der Gluthitze ohnehin schon ihrer Dressen entledigt hatten.
Spielfeld-Sturm auch in Wiener Neustadt
Als Florian Kainz dann spät, aber doch traf, verwandelte sich die Arena in ein Tollhaus - doch nach dem Ausgleich waren die knallig roten Gesichter plötzlich kreidebleich. Sturm wankte, fiel aber nicht. Und als Samir Muratovic schließlich das 2:1 machte, gab es kein Halten mehr, stürmten die ersten Fans auf den Rasen. Die Security sorgte ruckzuck für Ordnung, fing auch einen Flitzer ein.
Nach dem Schlusspfiff waren die Sicherheitsleute aber mit ihrem Latein am Ende. Die Fans stürmten den Rasen, legten die Meisterfeier quasi vor und feierten die Spieler schon als neue Champions. Nur Manager Oliver Kreuzer lehnte an der Kabinentür und mahnte: "Wir sind noch nicht Meister."
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