Ursache geklärt

Spalt beim Putztürchen sorgte für 160.000-€-Brand

Da haben die Brandermittler akribisch gearbeitet: Nach einem Feuer in St. Marien in Oberösterreich konnte jetzt ein Putztürchen, das einen Spalt offen stand, als Ursache für den Brand identifiziert werden. Kleine Ursache, große Wirkung: Der Schaden beträgt 160.000 Euro.

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Aufgrund intensiver Erhebungen von einem Sachverständigen der Brandverhütungsstelle Oberösterreich und einem Bezirksbrandermittler konnten nach und nach Ursachen für das Feuer vor fast drei Wochen ausgeschlossen werden, bis nur noch eine Möglichkeit übrig blieb: Dass der Brand infolge von ausgetretenen Funken oder Glutteilchen bei einer nicht ordnungsgemäß abgeschlossenen Rauchfanganschlussöffnung verursacht wurde.

Funken durch Sogwirkung ausgetreten
„Es ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass durch das Beheizen eines im ersten Stock befindlichen Kaminofens, infolge der Sogwirkung des Saugzugventilators der Heizanlage im Erdgeschoß, beim offenen Rauchfanganschluss im darunterliegenden Aufstellungsraum des Heizkessels, Funken bzw. glühende Teilchen ausgetreten waren, welche die leicht entzündlichen Lagerungen vor den Putztürchen entzündeten und den Brand verursacht haben. Hinweise für eine andere Art der Brandentstehung konnten bei den technischen Untersuchungen nicht festgestellt werden“, heißt es im Bericht.

Das war passiert
Am 22. Jänner war es gegen 11 Uhr zum Brand im Heizraum des Bauernhofs im Gemeindegebiet von St. Marien gekommen. Weil der Strom ausfiel, bemerkte das Ehepaar den Brand im Bereich der Feststoffheizanlage. Der Hausherr, selbst aktiver Feuerwehrmann, begann sofort mit Feuerlöschern und einem Gartenschlauch mit der Brandbekämpfung. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr konnte er den Brand auf den Heizraum beschränkt halten. Nach einer Stunde war das Feuer gelöscht.

Von
Krone Oberösterreich
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