07.02.2022 18:59 |

Sagartz im Kosovo

Sicherheit als „heißes“ Thema auf Westbalkan-Reise

Zu einer mehrtägigen Reise in den Westbalkan brach am heutigen Montag Europa-Abgeordneter Christian Sagartz (ÖVP) auf. Kurz nach der Landung im Kosovo fand ein Treffen mit Präsidentin Vjosa Osmani statt. Besprochen wurden die wirtschaftlichen Beziehungen. Der Kampf gegen illegale Migration ist am Mittwoch ein weiteres Kernthema.

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Zum Auftakt seiner Westbalkan-Reise traf Sagartz am Montagnachmittag Vjosa Osmani. Die Juristin ist seit zehn Monaten als Präsidentin der Republik im Amt. „Die Wirtschaftsbeziehungen sind ausgezeichnet. Im Jahr 2020 haben österreichische Firmen 265 Millionen Euro im Kosovo investiert. Das schafft nicht nur vor Ort Wohlstand, sondern sichert auch Arbeitsplätze in Österreich“, erklärte Sagartz.

Exporte, Umsätze steigen
Von den guten Beziehungen profitiert ebenso das Burgenland. In den vergangenen Jahren nahmen die Exporte zu. „Vor der Pandemie wurden Produkte und Dienstleistungen im Wert von 220.000 Euro exportiert“, so Sagartz. Das sei erst der Anfang. Beim Aufbau der wirtschaftlichen Kontakte sagte die Präsidentin ihre volle Unterstützung zu.

Eine Österreich-Kennerin
Osmani lobte die Beziehungen zu Österreich und betonte ihre ganz besondere Verbindung zu unserem Land: „Österreich war das erste Land, dass ich als junge Studentin nach dem Kosovo-Krieg besucht hatte. Danach war ich immer wieder zu Austauschprogrammen dort.“ Mittlerweile sind viele Studenten aus dem Kosovo in Österreich, die später in ihre Heimat zurückkehren und eine wichtige Rolle in der Gesellschaft einnehmen. Ob für Studenten oder Firmen - „gemeinsam die Türen offenhalten“, so lautete die angekündigte Devise von Osmani und Sagartz.

Besuch bei den Soldaten
Sagartz sprach mit der Präsidentin auch über die burgenländischen Soldaten, die im Rahmen der KFOR-Einsatztruppe im Kosovo stationiert sind. „Unsere Soldaten leisten einen wesentlichen Beitrag zur Sicherheit in der Region. Dieses internationale Engagement ist nötig, um den Schutz der Bevölkerung und die Stabilität in der gesamten Region weiterhin zu gewährleisten“, meinte Sagartz. Ein Besuch der KFOR-Truppen ist für morgen, Dienstag, geplant.

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