„Ich kann mir das Ganze überhaupt nicht erklären. Ich hätte auch nie geglaubt, dass so etwas bei uns vorkommt“, erklärt der betroffene Bürgermeister und Schulerhalter auf Nachfrage der „Krone“. Doch passiert dürfte es im Bezirk Wiener Neustadt trotzdem sein – der erfahrenen Volksschuldirektorin wird nämlich vorgeworfen, Schulgelder veruntreut zu haben. Es geht um außerordentliche Lehrmittelbeiträge und Mittel für den Schulfotografen.
Elternbeiträge behalten
In einem konkreten Fall soll von Elternbeiträgen von jeweils 25 Euro schließlich ein Fünftel bei der Verdächtigen gelandet sein. Offiziell als Unterstützung für die Bildungseinrichtung, aber inoffiziell wohl als Auffettung der Gage.
Kurz vor der Pension
Engagierte Lehrer brachten übrigens den Stein ins Rollen und stellten die leitende Pädagogin, sie steht übrigens kurz vor der Pensionierung, zur Rede. Nach verzweifelten Versuchen, die eigene Unschuld zu belegen, wurde schließlich die Schulaufsicht alarmiert. Beim Landesschulrat will man den Fall nun genau unter die Lupe nehmen. „Nach der Prüfung werden die weiteren Maßnahmen festgelegt“, so ein Sprecher.











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