Trotz Ausfällen:

Die „Wundertüte“ hat keine Angst

Steiermark
04.02.2022 08:00

Corona verpasst Hartberg im Cup-Viertelfinale ein „neues Gesicht“. Rapid hat alle Trümpfe in der Hand, hat aber auch den ganzen Druck. Im Gegensatz zum Gegner weiß TSV-Coach Russ, was ihn erwartet.

Schnee in der Türkei ließ nur zwei Probespiele für die neue Mannschaft zu, dann setzte auch noch der Corona-Teufel zum Tiefschlag an - Hartbergs Vorbereitung aufs Cup-Viertelfinale Samstag bei Rapid war gelinde gesagt „suboptimal“! Am Montag hatte Kurt Russ nur 16 Mann beim Training, von denen noch Michael Lema zu Lafnitz transferiert wurde. Doch der Trainer ist keiner, der sich je beklagt hätte: „Wir haben noch immer eine Mannschaft beieinander, die einen Riesenkampf liefern wird.“

Der Cluster löst sich langsam auf, einige Leistungsträger konnten sich freitesten - ohne kardiologisches Okay lässt Russ aber keinen Kicker aufs Feld: „Und wir müssen erst sehen, wie lange die Genesenen nach sieben Tagen ohne Training durchhalten. Ohne Zweifel fehlt uns etwas die Spielpraxis und wir wissen nicht genau, wo wir stehen, aber ich hab mich immer auf die Mannschaft verlassen können. Angst haben wir vor Rapid sicher keine. Wir haben sie in dieser Saison schon einmal geschlagen, warum nicht auch ein zweites mal?“

Russ hat die Wiener in der Türkei zweimal beobachtet: „Unter Feldhofer sind sie aggressiver als im Herbst, sie agieren jetzt mit Raute wie der WAC oder Sturm. Der Abgang von Kara tut dem Ferdl aber sicher weh.“

Positiv für Hartberg: Keiner erwartet den Aufstieg - und die Truppe ist für Rapid eine „Wundertüte“: „Von unseren neuen Spielern haben sie in der Türkei wenig gesehen“, schmunzelt Russ, „das Spiel, in dem sie uns beobachten wollten, wurde wegen Schneefalls abgesagt.“  Was Diarra, Aydin, Kröpfl und Farkas zu bieten haben, wird im Pokal die große Überraschung.

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