11.01.2022 09:08 |

US-Auswertung zeigt

Impfung: Bei Kindern kaum Herzmuskelentzündungen

Viele Eltern sind besorgt, dass die Corona-Schutzimpfung Herzmuskelentzündungen als Nebenwirkung auslösen könnte. Aus einer Auswertung der US-Gesundheitsbehörde CDC geht nun hervor, dass es nur sehr wenige registrierte Fälle bei Fünf- bis Elfjährigen gibt. Es wurden 8,7 Millionen Dosen an Kinder dieses Alters in den USA verabreicht - nur bei zwölf trat danach eine Herzmuskelentzündung auf.

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Herzmuskelentzündungen wurden nach der Corona-Schutzimpfung als mögliche Nebenwirkung beobachtet. Studien haben jedoch bereits gezeigt, dass diese nach einer Impfung seltener auftreten als während einer Erkrankung mit Covid-19. Jedoch gelten besonders junge Menschen als gefährdet.

Eine Auswertung der CDC vom Zeitraum 3. November bis 19. Dezember zeigte nun auf, dass das Risiko, dass sich Kinder unter zwölf Jahren eine Herzmuskelentzündung nach der Impfung zu holen, sehr klein ist. Nur zwölf derartige Fälle sind bekannt. Bei acht Patienten ist die Entzündung wieder ausgeheilt. Keiner der Betroffenen musste wegen einer Myokarditis im Krankenhaus behandelt werden.

Bei den meisten Nebenwirkungen (98 Prozent) handelte es sich der Behörde zufolge um leichte Beschwerden wie Schwindel oder Kopfschmerzen. Die häufigste schwere Nebenwirkung, die aufgetreten war, waren Fieber und Erbrechen. 16 Kinder wurden aufgrund so einer Reaktion im Krankenhaus behandelt. Zwei Kinder im Alter von fünf und sechs Jahren starben kurz nach der Impfung - ein Zusammenhang mit der Spritze konnte nicht hergestellt werden. Wie die CDC berichtete, litten beide Todesopfer an schweren Vorerkrankungen.

In der Altersgruppe von zwölf bis 15 Jahren wurden 265 Herzmuskelentzündungen nach der Impfung beobachtet, bei 18,7 Millionen verabreichen Dosen. Es habe 251 Krankenhausaufenthalte gegeben. 90 Prozent der Fälle traten bei Buben auf.

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