Todesdrama am Dienstagabend auf der Tauernautobahn bei Spittal-Ost in Kärnten: Ein Geisterfahrer soll den Wagen einer jungen Kärntnerin frontal gerammt haben. Für beide kam jede Hilfe zu spät.
Weshalb der 52-jährige Österreicher, mit Hauptwohnsitz in Deutschland, Dienstagabend auf der Tauernautobahn in falscher Richtung unterwegs war, ist noch unklar. Fest steht laut ersten Informationen jedoch: Das Fahrzeug des Urlaubers krachte in Fahrtrichtung Villach gegen 17.30 Uhr auf Höhe der Autobahnabfahrt Spittal-Ost frontal in den Wagen einer 25-jährigen Kärntnerin. „Auf der Überholspur kam es zu einer Frontalkollision der beiden Fahrzeuge, wodurch beide Lenker in ihren Fahrzeugen eingeklemmt wurden“, so die Landespolizeidirektion Kärnten.
Verletzungen waren zu schwer
Die 25-Jährige wurde von Ersthelfern aus ihrem Fahrzeug befreit. Trotz umgehend eingeleiteter Rettungsmaßnahmen konnte der Notarzt nur noch ihren Tod feststellen. Der 52-Jährige musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug geborgen werden, auch bei ihm war jede Hilfe zu spät. „Auch bei ihm konnte nur noch der Tod festgestellt werden“, so die Landespolizeidirektion. Ein Großaufgebot an Einsatzkräften war vor Ort.
Die A10 Tauernautobahn war für die Dauer der Unfallaufnahme, der Bergung der Fahrzeuge und der Aufräumarbeiten in Fahrtrichtung Villach bis ca. 21:30 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Im Einsatz standen die Feuerwehren St. Peter/Spittal, Spittal/Drau und Feistritz, der Rettungsdienst, ein Notarzt sowie der Rettungshubschrauber RK1.
Unfallopfer war Mitarbeiterin des Roten Kreuz
Tiefe Betroffenheit herrscht derzeit im Bezirk Hermagor – denn der tragische Vorfall stellte die Helfer vor eine besonders schwierige Situation: Bei der 25-jährigen Kärntnerin handelte es sich um eine Kollegin des Roten Kreuzes. Entsprechend groß ist die Erschütterung unter den Einsatzkräften und in der gesamten Region.
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