Im Wohngebiet

Für Landesjagdverband war Husky-Abschuss korrekt

Im Fall der von einem Jäger am 5. Dezember in einem Wohngebiet im oberösterreichischen Schwanenstadt erschossenen Husky-Hündin „Soyala“ ermitteln die Behörden. Der Schütze bestreitet, die Tötung nicht umgehend gemeldet zu haben, Rückhalt bekommt er vom Landesjagdverband.

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„Der frei laufende Hund hat ein Reh gerissen, sich auch durch Hupen nicht davon abbringen lassen und gegenüber anwesenden Jägern ein sehr aggressives Verhalten gezeigt“, erklärt Landesjägermeister Herbert Sieghartsleitner. Die Wilderei des Hundes sei auch auf Video dokumentiert. Der Landesjägermeister legt weiters Wert darauf, dass auch das Ortsgebiet grundsätzlich Jagdgebiet sei: „Im konkreten Fall ist dabei vorsichtig und auf Sicherheit bedacht vorgegangen worden.“

Umgehend gemeldet
Der Abschuss sei umgehend der Polizei gemeldet worden, der laut Sieghartsleitner auch mitgeteilt wurde, dass der Kadaver bei der Tierkörperverwertung Edt abgeliefert worden sei. „Der Hundebesitzer braucht darüber aber nicht informiert zu werden“, so Sieghartsleitner.

Anonym angerufen
Dennoch habe der Jäger am 6. Dezember um 15.40 Uhr anonym bei Hundehalter Wolfgang K. (62) angerufen und ihn über den Abschuss seiner vierjährigen Husky-Hündin „Soyala“ informiert.

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