Alisa Buchinger verpasste Bronze bei WM nur knapp. Nach der langen Pause ist sie mit Comeback sehr zufrieden. Ob sie weitermacht, ist von den nächsten Monaten abhängig.
Viel war über ihren körperlichen und mentalen Zustand vor der Weltmeisterschaft in Dubai gerätselt worden. Doch Salzburgs Karate-Aushängeschild Alisa Buchinger zeigte am Persischen Golf groß auf. Letztendlich verlor sie den Kampf um Bronze gegen Halyna Melnyk (Ukr) und verpasste das Edelmetall nur knapp. „So knapp an einer Medaille vorbei ist natürlich bitter. Ich kann trotzdem stolz und zufrieden sein“, bilanzierte die Athletin vom Verein Shotokan Salzburg nach Platz fünf. Bundestrainer Manfred Eppenschwandtner war von seinem Schützling jedenfalls beeindruckt: „Von der Leistung her war das gigantisch.“
Die letzten Monate waren nach der verpassten Olympia-Quali im Juni in Paris und einer Corona-Erkrankung alles andere als einfach. Erst in Dubai feierte sie ihr Comeback auf professioneller Ebene. „Hätte mir das wer vor sechs Monaten gesagt, dass ich um eine Medaille kämpfe, hätte ich das sofort genommen“, sagte sich die Grande Dame, die bereits Dutzende Medaillen gesammelt hat – darunter WM-Gold 2016.
Großer Dank an Wegbegleiter
Viele Medien spekulierten bereits mit einem Karriereende. Ob und wie sie weitermache, würden die nächsten Monate zeigen, sagte die 29-Jährige ehrlich. Festlegen möchte sich Buchinger nicht. Dennoch: „Ich habe gezeigt, dass ich noch immer alles drauf habe.“
Zum Abschluss richtete sie ihren Wegbegleitern noch einen Gruß aus: „Danke an alle, die an mich geglaubt haben. Ohne die wäre es nicht möglich gewesen.“
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