Neues Maßnahmenpaket

AK Tirol will derzeitige Teuerungswelle stoppen

Tirol
22.11.2021 15:00

Enorme Anstiege bei Energie- und Treibstoffkosten sind seit Monaten in Tirol deutlich zu spüren. Auch die CO2-Steuer werde die Inflation weiter anziehen sowie Wohn- und Transportkosten in die Höhe treiben, befürchtet AK-Präsident Erwin Zangerl. Er schlägt vor, diese Entwicklung mit einem Maßnahmenpaket zu verhindern. Aktuelle Energiepreise und Mieten sollen eingefroren werden.

Im Oktober 2021 betrug die Inflationsrate laut einer ersten Schätzung der Statistik Austria 3,6 Prozent und ist damit im Vergleich zu September erneut gestiegen. Experten erwarten auch in den kommenden Monaten ein hohes Niveau, erklärt Zangerl: „Ein Ende der Preisanstiege ist derzeit nicht in Sicht, wir müssen handeln.“ Gelingen soll das mit einem umfangreichen Paket.

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Ein Ende der Preisanstiege ist derzeit nicht in Sicht, wir müssen handeln.

AK Präsident Erwin Zangerl

So sollen zum Beispiel die aktuellen Energiepreise beibehalten werden. Außerdem verlangt die AK Tirol einen eigenen Tarif für niedere Haushaltseinkommen, private Anbieter würden sich nicht an die Preisgarantie halten. Und die AK fordert das Aussetzen der Index- beziehungsweise Wertsicherheitsklauseln bei Mieten. Beihilfen in der regionalen Produktion und die Verarbeitung von Grundnahrungsmitteln können laut Zangerl mit Einsatz auf EU-Ebene verstärkt werden.

Ausreichend Rohstoffe lagern
Mit einem erhöhten Vorrat an Rohstoffen und Produkten etwa für die Batterieherstellung oder Erdöl könne man Lieferengpässe und Preisschwankungen im weltweiten Handel eindämmen.

„Das Leben wird für zahlreiche Menschen immer unerschwinglicher, wenn sie in Notlage geraten – vor allem in den Wintermonaten“, mahnt Zangerl, der nun ein rasches Handeln fordert, um die Preisspirale kontrollieren zu können.

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