Engelhartszell

Schütz Art Museum öffnet im Innviertel die Tore

Nach nur gut einem Jahr Bauzeit ist es morgen, Sonntag, soweit: Das neue Schütz Art Museum öffnet in Engelhartszell seine Tore für Besucher. Zu sehen sind Werke der Klassischen Moderne genauso wie spannende zeitgenössische Positionen aus China. Eine Skulpturenterrasse bietet Donau-Ausblicke.

„Kunst ist mein Lebenselixier“, sagt der Sammler Josef Schütz - und mit dem eleganten Schütz Art Museum in Engelhartszell haben seine Frau Irene und er sich einen Lebenstraum erfüllt. Das erste Nullenergie-Museum der Welt, dessen Errichtungskosten 4, 7 Millionen Euro betrugen, zeigt ab Sonntag auf 1600 Quadratmetern ganz unterschiedliche Kunstpositionen.

Im Erdgeschoß sind 52 Gemälde österreichischer Künstler der Klassischen Moderne zu sehen - von Klimt bis Schiele ist alles dabei. Im Obergeschoß fühlt man sich dann plötzlich wie in einem ganz anderen Museum: Es ist zeitgenössischer asiatischer Kunst vorbehalten und präsentiert erfrischende Werke wie jene von Xiao Hui Wang, die sich mit Erotik, Schmerz und Verlust beschäftigt oder von Yu Xingze, der sich auf Malerei auf transparenter Leinwand spezialisiert hat.

Auf einer Skulpturenterrasse mit Blick auf die Donau sind die Arbeiten des Künstlerehepaars Wu Shaoxiang und Shuo Jiang ausgestellt. Letztere hat auch die Installation im Stiegenhaus geschaffen.

Künstlerateliers, in denen die Besucher den Artists in Residence beim Malen über die Schulter schauen können, ein Café voller Kunstwerke und ein Shop, in dem man Originale erwerben kann, komplettieren den neuen Kunsttempel.

Schütz erhofft sich 20.000 bis 30.000 Besucher pro Jahr, auch aufgrund der für Kreuzfahrttouristen günstige Lage an der Donau. Beide Ausstellungen sollen mindestens zweimal pro Jahr wechseln und auch Rahmenprogramm soll im neuen Jahr entstehen: „Ich wünsche mir, dass hier langfristig ein kleines Forum Alpbach für Kunst entsteht“, hat der Sammler schon neue Pläne...

Jasmin Gaderer
Jasmin Gaderer
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Dienstag, 30. November 2021
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