25.10.2021 09:45 |

11.000 Freiwillige

Aktivisten sammelten 330.000 Stück Wegwerfplastik

Die Umweltallianz „Break free from Plastic“, darunter auch Greenpeace, GAIA und Zero Waste, hat erneut auf sechs Kontinenten in 45 Ländern Müll eingesammelt. Mehr als 330.000 Stück Wegwerfplastik haben mehr als 11.000 Freiwillige in Städten, entlang von Stränden sowie in Parks gefunden und nach Markennamen sortiert.

Die Ergebnisse des „Global Brand Audit Reports 2021“ zeigen: Coca-Cola gefolgt von PepsiCo und Unilever sind weltweit die größten Plastikverschmutzer. "Coca-Cola, PepsiCo oder Unilever müllen uns mit ihrem Plastik zu und tragen damit massiv zu der Zerstörung unserer Wälder, Meere und des Klimas bei. Die Ergebnisse der weltweiten Clean-ups zeigen einmal mehr, dass wir uns nicht auf die Versprechen der globalen Konzerne verlassen können. Die Politik muss jetzt aktiv werden und den Wegwerf-Wahnsinn bei Verpackungen stoppen und Alternativen schaffen“, so Sophie Lampl, Programmdirektorin bei Greenpeace in Österreich.

Von der Produktion bis hin zur Entsorgung werden pro Tonne Plastik rund fünf Tonnen CO2 ausgestoßen.

Der internationale Bericht wurde wenige Tage vor der UN-Klimakonferenz in Glasgow veröffentlicht. Die Konzerne, die hinter der Plastikverschmutzung stecken, tragen Greenpeace zufolge auch zur Klimakrise bei. Plastik wird aus fossilen Brennstoffen hergestellt, die weltweite Flut an Plastik verursacht eine erhebliche Menge an Treibhausgasemissionen.

Kommentare
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).