24.09.2021 14:01 |

Leicht und praktisch

XEV Yoyo: Ideales City-E-Auto - mit Wechselakkus!

Was aussieht wie die Spielzeugversion eines Smart Fortwo, ist zwar strenggenommen kein richtiges Auto, aber dennoch kein Spielzeug, sondern eine perfekt auf die Stadt zugeschnittene Mobilitätslösung. Der Zweisitzer ist ein elektrisch angetriebenes Kleinfahrzeug, heißt Yoyo und wird teilweise im 3D-Drucker gefertigt.

Vom Format her trifft es der Vergleich mit dem Smart ziemlich gut, der Yoyo ist 2,53 Meter kurz. Allerdings kommt sein Elektromotor nur auf eine Spitzenleistung von 15 kW/20 PS und ein Maximaltempo von 80 km/h. Und er fällt in die Kategorie L7e-Leichtbauklasse.

So bringt er ohne Batterie auch nur 450 Kilogramm auf die Waage. Die Batterie des Yoyo besteht aus bis zu vier herausnehmbaren Elementen, die zusammen eine Kapazität von 10,3 kWh bereitstellen und damit eine Reichweite von 150 Kilometer erlauben sollen. 

Geladen wird entweder an der Steckdose/Ladestation oder man ruft per Smartphone-App einen Service-Wagen und lässt die leergefahrenen Akkus durch volle ersetzen. Ideal, wenn man keine Lademöglichkeit hat:

Der Yoyo zeichnet sich aus durch peppige Farben sowie einen farbenfroh eingerichteten Innenraum mit großem Touchscreen als Anzeige- und Bedienelement aus. Die Ausstattung beinhaltet unter anderem Klimaanlage, ABS, Keyless Entry und ein Panoramadach. In den Kofferraum passen 160 Liter.

Marktstart trotz gescheitertem Crowdfunding
Eigentlich wollte das 2017 in Turin gegründete Start-up XEV die Markteinführung via Crowdfunding ermöglichen, nachdem 2018 die beiden ersten fahrbereiten Prototypen im Entwicklungszentrum in Shanghai aufgebaut worden waren. Das Finanzierungsziel wurde jedoch deutlich verfehlt. Dabei war der kleine Stromer mit einem Preis von nur 6000 Euro ein durchaus interessantes Angebot.

Obwohl die Nachfrage gering war, bietet XEV den Yoyo mittlerweile in Italien und bald auch in anderen europäischen Ländern regulär zum Kauf an. Sein Preis hat sich gegenüber der Offerte aus dem Jahr 2019 jedoch mehr als verdoppelt.

Ab Anfang 2022 soll der Yoyo auch in Österreich auf die Straße kommen. Welche Preise hierzulande gelten, wird noch nicht gesagt.

Stephan Schätzl
Stephan Schätzl
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