11.09.2021 14:35 |

20 Jahre danach

11. September: „Habe viel Leid gesehen“

Als am Morgen des 11. September 2001 Passagierflugzeuge entführt und in das World Trade Center gesteuert wurden, schien die westliche Welt stillzustehen. Auch 20 Jahre nach dem größten Terroranschlag der letzten Jahrzehnte ist 9/11 noch lange nicht aus unseren Gedächtnissen verschwunden. Wir haben nachgefragt, wie die „Krone“-Leser den Tag erlebt haben.

Einige waren bei dem Ereignis vor Ort und mussten das Geschehene hautnah miterleben, sei es durch berufliche Reisen oder Urlaub gewesen.

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Utn2018
Hmmm... Ich war leider damals vor Ort, 4 Straßen entfernt wie das 2te Flugzeug einschlug, wenn es 30, 40 Minuten später gewesen wäre, wäre ich auf der Aussichtsplatform des WTC gewesen, da wir gerade am Weg dorthin waren.
Ich habe auch den letzten Sonnenuntergang gesehen, am 10. September so ca ab 20 Uhr habe ich einige Zeit am WTC Platz verbracht, bei der großen Weltkugel. Es war ein sehr imposanter Eindruck wie hoch die waren.
Nach dem Urlaub hat sich dann mein Leben komplett geändert, ich habe ca 12 Jahre gebraucht mit den Bildern, die ich gesehen habe, um zu gehen.
Ich habe dort viele Tote und sehr viel leid gesehen, alleine nur die was aus dem Fenster gesprungen sind, schrecklich. Ich war im laufe des Geschehens so nah dran, dass ich sogar die gesprungen Menschen am Asphalt "liegen" (es war nicht mehr viel über von den Personen) sah.
So... Das war mein Tag am 11.09.2001 jedoch ist das nur eine sehhhhrr kleine Kurzfassung über das was ich dort erlebt und überlebt habe
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KaffeAmMorgen
Ich hatte damals eine zwischen Landung auf den Weg nach New York in Kanada. Ich wollte garnicht mehr dort hin aber ich hab mich mit Freunden getroffen die in WTC 7 gearbeitet haben. Ihre Schilderungen und der Anblick da ist nichts mehr haben einen schon sehr erdrückt.
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Belqassim
Ich war in Manhattan. Habe den zweiten Sturm von dort einstürzen gesehen. Auch heute noch ist mir zum Weinen wenn ich daran denke. Menschenmassen sind zu Fuß die 3rd Avenue hinaufgelaufen. Es war einfach nur schrecklich!🥲
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Was all diese Erzählungen verbindet, sind die Schilderungen über die Angst und die drückende Stimmung, die ab diesem Zeitpunkt in New York herrschten. Die Stadt schien ab diesem Zeitpunkt nie wieder wie früher zu sein.

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koenigsberg
Ich war am 11.9.2001 beruflich in Washington DC und erlebte hautnah den Angriff auf das Pentagon. Vom Dach des Bürogebäudes, in dem ich damals war, konnte man die Rauchschwaden des nicht weit entfernten Pentagons sehen. Es war ein wunderschöner Tagesbeginn mit wolkenlosem und warmen Wetter und das Ende dieses Tages war eigentlich grauenhaft, weil man erkennen musste, dass es für Massenterror eigentlich keine Grenzen gab. Die USA waren ab dem 11.9. ein anderes Land und ich staunte die Wochen danach, was alles so möglich war bzw. wurde. Nicht zu vergessen der immense Patriotismus, der sich nach den Anschlägen überall im Land artikulierte. Damals waren die USA für eine gewisse Zeit wirklich innerlich geeinigt, und nicht so zerstritten, wie heute. Ich erinnere mich auch noch an die Anthrax- Briefanschläge, durch die mehrere Menschen starben. Wochenlang traute man sich keine Briefe zu öffnen, weil man Angst hatte. Damals gab es noch Briefe....nicht nur Mails.
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koenigsberg
Nachhang zu meinem Posting: Was mich wirklich bis heute zutiefst traurig macht am 11.9.2001? dass nicht wenige Menschen, die morgens optimistisch und lebensfroh mit dem Lift in ihre hoch oben gelegenen Büros im WTC gefahren sind, zwei Stunden später wussten, dass sie in wenigen Minuten tot sein würden. Sie standen an ihren Fenstern- geguält von kaum ertragbarer Hitze- und mussten sich zwischen lebendig Verbrennen oder Sprung in den Tod entscheiden. Viele sind losgesprungen- dem zuzusehen, hatte mich innerlich zutiefst getroffen. Die US- Fernsehsender brachten das live....und NIEMAND konnte diese armen und verzweifelten Menschen, die sich noch mit einem letzten Handy- Telefonat bei ihren Angehörigen vor dem Sprung in den Tod verabschiedeten, retten. Niemand ! Mehrere der Abschiedsgespräche wurden in den US- Fernsehsendern am Abend der Anschläge abgespielt- man konnte nur mehr in eine Ecke gehen und heulen........so war das damals. Furchtbar.
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Doch man musste sich an diesem Tag nicht in Amerika befinden, um das Gefühl gehabt zu haben, hautnah dabei zu sein. Besonders von dem Moment, als die zweite Kollision live im Fernsehen zu sehen war, berichteten viele unserer Leser. Egal, ob sie die Bilder zu Hause im Wohnzimmer, bei Freunden, ihrer Familie oder in der Öffentlichkeit sahen, bei den meisten dauerte es sehr lange, bis sie das, was sie gesehen hatten, verarbeiten konnten.

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susisorgenvoll
9/11 wird mir immer im Gedächtnis bleiben! Ich kam gerade von einer Nachsorgeuntersuchung nach Hause und war froh, gute Nachrichten bekommen zu haben. Gewohnheitsmäßig drehte ich den Fernseher auf und wollte auf die Teletext-Nachrichten schalten. Aber ich stockte schon beim Fernsehprogramm! Zuerst dachte ich, es müsse eine Sendung sein, ähnlich wie die berühmte Radio-Sendung von Orson Wells, aber dann als der Flieger live in den zweiten Turm krachte und parallel über die anderen Flugzeuge sich die Nachrichten überschlugen, kannte ich mich erst gar nicht aus. Erst nach einiger Zeit begriff ich, dass ich live bei einem absoluten Albtraum Zeugin war!! Es war einfach schrecklich! Die Gedanken überschlugen sich, ich dachte an die armen Menschen in den Flugzeugen, jene in den Türmen .... Aber eigentlich konnte man im ersten Moment die Bedeutung des Ereignisses gar nicht erfassen. Auch jetzt noch ist es für mich eines der horribelsten Ereignisse überhaupt!
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danubius100
Ich habe das im Fernsehen live gesehen und war fast erstarrt, wie das Flugzeug in den Tower flog.
Unvergesslich.
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Suedwest-Wiener
Den Einschlag der beiden Flugzeuge in den oberen Bereich der Zwillingstürme habe ich im TV live miterlebt.
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Ist Ihnen der 11. September 2001 ebenfalls in Erinnerungen geblieben? Wie haben Sie den Tag verarbeitet? Berichten Sie uns gerne davon unten in den Kommentaren!

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