5 Jahre Haft für Täter
Kind (10) in Italien vergewaltigt und geschwängert
Ein Gerichtsurteil wird in Italien derzeit heftig diskutiert: Ein 29-Jährige vergewaltigte ein zehnjähriges Mädchen. Weil das Kind schwanger wurde, konnte der Täter leicht überführt werden. Er fasste allerdings nur eine Haftstrafe von fünf Jahren aus.
Die grauenhafte Tat hatte sich in einem Aufnahmezentrum in Brescia ereignet. Da das Mädchen durch den sexuellen Missbrauch schwanger wurde, konnte der 29-jährige Vergewaltiger aus Bangladesch als Täter überführt werden – doch dieser kam mit einer fünfjährigen Haftstrafe und anschließenden Landesverweis relativ glimpflich davon.
Politikerin: „Urteil macht mich fassungslos“
„Ein zehnjähriges Mädchen wurde vergewaltigt und schwanger. Gewalt von solch unmenschlicher Grausamkeit, dass es einem den Atem raubt. Und dennoch verurteilt die Justiz den Täter zu lediglich fünf Jahren Haft. Das Urteil in Brescia macht mich fassungslos“, empörte sich die Europaabgeordnete Lara Magoni der Regierungspartei Fratelli d’Italia gegenüber der Zeitung „Il Giornale“.
Der Fall wurde vom zuständigen Richter in der Vorverhandlung wegen sexueller Nötigung auf sexuelle Handlungen mit einer Minderjährigen umklassifiziert. Auch das Verfahren wurde beschleunigt. Statt der von der Staatsanwaltschaft geforderten sechs Jahren Haft fiel das Urteil dadurch milder aus.
Kritik an „mildernden Umständen“
Für Magnoni ist die Entscheidung des Gerichts eine Beleidigung des Leids ds Opfers, erklärte sie bei einer Sitzung des Parlaments. „Aber wie können wir angesichts der Vergewaltigung eines Kindes überhaupt von mildernden Umständen sprechen? Wie können wir alles auf ein symbolisches Urteil reduzieren, während dieses kleine Mädchen ein Trauma in sich trägt, das sie ein Leben lang begleiten wird?“, fragte die Politikerin.
Die Gewalttat hatte sich im Sommer 2024 in einem ehemaligen Hotel ereignet, das zu einem Aufnahmezentrum umfunktioniert wurde. Das Mädchen lebte dort gemeinsam mit ihrer Mutter, die beiden stammen aus Subsahara-Afrika. Als das Kind über Bauchschmerzen klagte, fand man im Spital heraus, dass es schwanger war und der Täter wurde ausgeforscht.









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