Lager St. Georgen/A.

Mit Flüchtlings-Obergrenze auf Granit gebissen

Mehr Sicherheit ja, eine Maximalbelegung von 100 Asylwerbern nein - damit kamen am Mittwoch die Politiker aus St. Georgen/A. von der Visite im Innenministerium heim. Mit der zentralen Forderung nach einer Obergrenze bei der Belegung biss man auf Granit. In den kommenden Tagen und Wochen wird das Ergebnis „evaluiert“.

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„Fürs Erste ist das Ergebnis in Ordnung“, sagten VP-Bürgermeister Ferdinand Aigner und FP-Gemeindevorstand Franz Schneeweiß nach dem Treffen mit dem zuständigen Sektions-Chef.

Bereitschaftseinheit soll helfen
Der versprach eine Verdreifachung des privaten Sicherheitspersonals am Gelände, mehr Polizei für den örtlichen Posten (das sei im Bezirk möglich, weil Personal durch die neue Landesleitzentrale in Linz verfügbar wurde), dazu Unterstützung durch die neue Bereitschaftseinheit. „Mit dem Chef dieser Einheit treffe ich mich in den kommenden Tagen“, so der Bürgermeister.

Beweise per Video
Videokameras entlang der Grundgrenzen sollen Flüchtlinge erfassen, die untertauchen wollen. Bekanntlich war das Fass übergelaufen, nachdem die Belegung im Lager Thalham auf fast 200 Personen gestiegen war und 21…Corona-Verdächtige an nur einem Tag getürmt waren. Um die Covid-Lage unter Kontrolle zu bringen, will man mehr testen, die Aufklärung der Asylwerber verstärken und einen neuen Quarantäne-Bereich einrichten.

Zentrale Forderung ging nicht durch
Doch mit der zentralen Forderung nach maximal 100 Asylwerbern am Gelände blitze die Delegation ab. Allerdings wurde versprochen, dass die Personen gerechter auf alle 14 dafür vorgesehenen Bundes-Einrichtungen verteilt werden. Steigt der Andrang an der Grenze, gibt’s auch für St. Georgen kein Limit.

Demo abgesagt
Die Politiker wollen jetzt sehen, ob den Versprechen Taten folgen, haben aber die Demo für 16. September abgesagt.

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