Für die Beteiligten ist es eine Win-win-Situation: Weil die Steinklauber-Unternehmensgruppe selbst High-Tech-Maschinen für die Drahterzeugung zusammenschraubt, kann man sie gleich in Fürstenfeld einsetzen. Den Draht, den man dort künftig herstellen wird, benötigen sowohl die Elektronik- als auch die Photovoltaik-Branche für ihre Prozessoren und Schaltungen. Ein Boom-Markt, an dem sich die Oststeirer ihre Anteile sichern wollen!
Walter Kolb, CPA-Chef, setzt auf das vorhandene Know-how: "Es ist von großem Vorteil, Beschäftigte zu haben, die mit den Abläufen vertraut sind. Das bringt zwei Jahre an Vorlaufzeit." 2012 geht's los, vorerst mit 45 Mitarbeitern, am Ende sollen es bis zu 270 sein!
35 Millionen werden investiert
Dass die Betriebsansiedlung - satte 35 Millionen Euro werden investiert - überhaupt gelungen ist, hat man zu einem guten Teil auch der Politik zu verdanken. Der zweite Landtagspräsident Franz Majcen und Bürgermeister Werner Gutzwar überzeugten die Investoren vom Standort Fürstenfeld, das Land steuert Subventionen bei. Mit gutem Grund: Immerhin werden alle Maschinen und Anlageteile in der Steiermark hergestellt, der Spezialstahl kommt aus dem Voestalpine-Werk in Donawitz und das Personal aus der Region.
"Steirisches Wirtschaftspanorama" von Gerhard Felbinger und Gerald Schwaiger, "Steirerkrone"
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