Sloane Burke und ihre Kollegen von der East-Carolina-Universität in Greenville im US-Bundesstaat North Carolina haben 800 Studenten dazu befragt, ob und wenn ja wie sie ihren Partnern im Internet hinterherschnüffeln.
Ein Drittel der weiblichen Teilnehmer hat dabei zugegeben, die E-Mails des Freundes mehr als einmal durchsucht zu haben. Bei den Männern gaben nur 14 Prozent einen solchen Vertrauensbruch an - sie setzen allerdings im Gegensatz zu Frauen zum Teil auf James-Bond-Manier und überwachen die Damenwelt zum Beispiel mit versteckten Kameras (immerhin drei Prozent der Befragten). Zwei Prozent der Männer haben ihrer Partnerin Spyware untergejubelt, um über jeden Schritt im Internet auf dem Laufenden zu sein.
Auf das Zusammenspiel von GPS-Empfängern im Handy und Online-Tracking-Software, um den Aufenthaltsort der Freundin zu ermitteln, setzen immerhin fünf Prozent der Männer, berichtet "New Scientist". "Nur eine kleine Fraktion der Männer nützt GPS-Technologie auf diese Art, aber wir waren trotzdem geschockt", so Burke.
Frauen ist diese Art der Überwachung weit weniger geläufig, dafür scheinen sie generell mehr Interesse an der Kommunikation des Partners zu haben als Männer - sie verfolgen die Facebook-Aktivitäten und Handygespräche ihres Freundes wesentlich interessierter als die Gegenseite.









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