In Naturschutzgebiet

Schilfbrand: Flammenmeer fordert Einsatzkräfte

Kärnten
13.03.2026 07:15

Großeinsatz Donnerstagnachmittag im Naturschutzgebiet Althofen bei Grafenstein in Kärnten: Rund fünf Hektar Schilf standen in Flammen – eine große Herausforderung für sämtliche Einsatzkräfte. 

Bereits beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte in Wölfnitz standen bereits große Teile des Schilfbestands in Brand – meterhohe Flammen schlugen den Feuerwehrleuten entgegen. Und aufgrund der vorherrschenden Trockenheit breitete sich das Feuer rasch aus. Umgehend wurde von allen Seiten mit den Löscharbeiten gestartet.

Der Kampf gegen die Flammen verlangte den Einsatzkräften alles ab.
Der Kampf gegen die Flammen verlangte den Einsatzkräften alles ab.(Bild: ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land)
Eine durch das Brandgebiet verlaufende Hochspannungsleitung wurde abgedreht.
Eine durch das Brandgebiet verlaufende Hochspannungsleitung wurde abgedreht.(Bild: ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land)
Die Polizei löschte aus der Luft.
Die Polizei löschte aus der Luft.(Bild: ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land)
Mittels Wärmebildkamera machte man sich aus der Vogelperspektive auf die Suche nach Glutnestern.
Mittels Wärmebildkamera machte man sich aus der Vogelperspektive auf die Suche nach Glutnestern.(Bild: ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land)
Das Feuer breitete sich durch den Wind rasch aus.
Das Feuer breitete sich durch den Wind rasch aus.(Bild: ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land)
(Bild: ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land)
(Bild: ÖA-Team BFKdo Klagenfurt-Land)

Was durch das sumpfige Gebiet eine zusätzliche Herausforderung darstellte. Zudem musste eine durch das betroffene Gebiet verlaufende Hochspannungsleitung abgeschaltet werden, um die Sicherheit der Einsatzkräfte zu gewährleisten. Während Florianis am Boden gegen die Flammen ankämpften, unterstützte die Polizei aus der Luft.

Der Hubschrauber „Libelle Yankee“ führte mittels sogenanntem Bambi Bucket mehrere Wasserabwürfe durch. Und so konnten die Flammen mit vereinten Kräften eingedämmt, unter Kontrolle gebracht und schlussendlich gelöscht werden. Insgesamt brannte eine Fläche von rund fünf Hektar. Um ein Wiederaufflammen zu verhindern, wurde das Erdreich zur Sicherheit ausreichend eingewässert.

Per Heli auf Suche nach Glutnestern  
Dennoch konnte ein zweiter Polizeihubschrauber, „Libelle Alpha“, per Wärmebildkamera noch zwei Glutnester ausfindig machen, die in Folge von den Bodentrupps der freiwilligen Feuerwehren gelöscht wurden. Gegen 19.30 Uhr hieß es dann endgültig „Brand aus“. Und auch die unbeschädigte 110-KV-Leitung konnte wieder aktiviert werden. In Summe kämpften rund 85 Feuerwehrmitglieder gegen die Flammen an.

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