Triathlet Lukas Hollaus fiebert seinem ersten Wettkampf 2021 entgegen. Der 34-Jährige plant schnellstmöglich das Olympia-Ticket zu buchen. Was ihn in Japan erwartet und warum der Abschiedsschmerz groß wird.
Mit Schützin Sylvia Steiner und Marathonläufer Peter Herzog haben zwei Salzburger ihr Ticket für die Olympischen Spiele in Tokio bereits gebucht. Jenes für Triathlet Lukas Hollaus liegt griffbereit. „Noch ist es aber nicht zu hundert Prozent durch. Das ist kein gutes Gefühl, darum will ich es möglichst schnell fixieren.“
Der 34-Jährige, der in den letzten eineinhalb Jahren lediglich einen Wettkampf in den Beinen hat (Sprint-WM in Hamburg), fiebert daher seinem Comeback auf internationaler Bühne entgegen. „Am Montag geht’s nach Yokohama“, spricht er über den Auftakt zur World Championships Series.
Just im Land, in dem im Sommer im Zeichen der fünf Ringe gekämpft werden soll. „Ich bin das sechste Mal dort. Die Eindrücke waren immer sehr positiv, auch wenn ich leider wenig vom Land gesehen habe“, grinst Hollaus. Das wird sich auch diesmal nicht ändern. Ganz im Gegenteil. „Wir sitzen sechs Tage im Einzelzimmer unseres Hotels, bekommen das Essen aufs Zimmer und dürfen nicht mal zum Laufen raus – das wird alles am Laufband erledigt“, erwartet den Pinzgauer vor dem Rennen Isolation.
Wieder Papa geworden
Die Vorfreude ist dennoch riesig, wenngleich das erste Saisonrennen immer ein besondere Spannung und Ungewissheit mit sich bringt.
Der Abschiedsschmerz von der Familie dürfte zugleich groß sein, denn Lukas wurde erst vor drei Wochen erneut Papa – Töchterchen Luisa kam zur Welt. „Bei uns ist alles gerade recht hektisch und turbulent“, lacht Hollaus, „in Japan werde ich das alles auch mal sacken lassen können.“
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