„Pech gehabt!“

Aufregung um Impf-Attest

Niederösterreich
13.03.2021 09:00

Unter 80 Jahre und kein Arbeitnehmer: Pech gehabt! Risikopatienten brauchen das Attest vom Arzt, das aber nicht jedem gezahlt wird.

Empörung herrscht bei bei einigen „Krone“-Lesern: Obwohl andere für die Bescheinigung, ein Hochrisikopatient zu sein, nichts zahlen müssen, halten ihre Hausärzte die Hand auf und wollen 50 Euro kassieren. Birgit Jung von der Ärztekammer bestätigt: „Diese Risiko-Atteste wurden ursprünglich für Arbeitnehmer geschaffen.“ Sie dienten dazu, dem Chef zu bescheinigen, besonders schützenswert zu sein. Jetzt wurden diese Atteste, die nur Arbeitnehmern bezahlt werden, für die Bescheinigung als Angehöriger einer Risikogruppe herangezogen. Notruf Niederösterreich-Pressesprecher, Stefan Spielbichler: „Es steht im nationalen Impfplan, dass gemäß der Covid-Risikogruppenverordnung vorgegangen werden muss. Phase 1 deckte alle über 80-Jährigen ab, jetzt in Phase 2 geht es um die Hochrisikogruppen.“ Damit ist aber die Leistung der Ärzte nicht immer abgedeckt und diese entscheiden selbst, ob sie etwas für das Attest verlangen.

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