Jubelstimmung kam bei den Bürgerinitiativen „Pro Thayatal“ und „Unsere Heimat“ auf, als gestern die Bagger bei der Kläranlage Grafenschlag im Bezirk Zwettl abrückten, nachdem vorgestern beide Initiativen die vermeintlich illegalen Grabungsarbeiten angezeigt hatten. Die Bezirkshauptmannschaft sandte daraufhin einen Sachverständigen aus, um sicherzugehen, ob die Grabungsarbeiten den gültigen Bescheiden auch entsprechen würden. Doch bevor der Gutachter noch fertig urteilen konnte, rückten die Bagger schon wieder ab und die Gegner des Windkraftprojekts jubelten.
Auch die Warnung der Behörde, dass das noch anhängige Gerichtsverfahren mögliche Rückbauten auslösen könnte, negiert WEB-Windenergie-Sprecherin Beate Zöchmeister, die verwundert auf die Anfrage der „Krone“ reagiert: „Wir führen Vorbereitungsarbeiten für einen acht Kilometer langen Leitungsbau durch, für den wir alle Genehmigungen haben.“ Und die Arbeiten waren dort einfach fertig – darum rückten die Bagger ab.
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