„Ich habe über eine dubiose Internetseite zwei Handyverträge abgeschlossen und mit Bitcoins bezahlt“, erklärte der Angeklagte am Innsbrucker Landesgericht. „Wie die mir nun vorgeworfenen 77 Anmeldeversuche zustande gekommen sind, kann ich aber nicht sagen.“ Es müssen wohl Betrüger im Spiel gewesen sein.
Der mehrfach vorbestrafte Außerferner gab lediglich zu, dass er dreimal im Namen von Bekannten Verträge in Handyshops abschließen wollte. „Das war mit denen abgesprochen. Es hat aber auch nicht geklappt.“
„Ihre Geschichte glaubt Ihnen kein Mensch"
Dass aber bei den Online-Bestellungen fast ausschließlich Adressen mit einem eindeutigen Bezug zum 27-Jährigen sowie sein eigener Name oder der von Bekannten leicht verfälscht verwendet wurden, fand wohl nicht nur der Staatsanwalt sehr merkwürdig. „Ihre Geschichte glaubt Ihnen kein Mensch“, ärgerte sich der öffentliche Ankläger.
Nach Antrag des Verteidigers soll nun versucht werden, die IP-Adressen zuzuordnen. Eine Bestellung soll nämlich in Wien getätigt worden sein. Der Prozess wurde vertagt.
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